Freitag, Januar 19, 2007

9 blogfreie Tage. Ist das mein Rekord.?
Naja, wie dem auch sei, es hat immerhin Gründe. Grund Nummer 1: Ich bin erkältet. Schon seit einer Weile, aber seit etwa Dienstag besonders. Am Mittwoch und zum Teil auch Donnerstag war ich deshalb auch nicht an der Uni und heute war ich nur, weil es um die Vorbereitung der vernichtenden Bulgarischklausur ging. Und es war gut, dass ich da war, denn die wird keinesfalls vernichtend.

*Hello, Hello Joe...*sing*

In dieser Klausur werde ich keinen einzigen bulgarischen Satz ausformulieren müssen und das wäre mein Hauptproblem gewesen, denn wie die Stellung der einzelnen Satzteile ist, haben wir nie gelernt und ich machs jedes Mal falsch. Naja, es geht in der Klausur im grunde nur ums Ankreuzen und Zuordnen. Wir dürfen alles mögliche (Wörterbücher, Notizen bezüglich der Konjugation, etc) verwenden und haben mehr Zeit als man bräuchte, um zwei dieser Klausuren zu schreiben. Ich hoffe, es wird genauso leicht wie er das heute dargestellt hat.
Ach ich war ja bei der Erkältung. Die Nacht von Dienstag zu Mittwoch lag ich fast komplett wach, weil ich ziemliche Halsschmerzen hatte. Und mein Schatz konnte auch nicht schlafen. War irgendwie ne furchtbare Nacht. Am nächsten Tag hat er mir dann aufm Rückweg von der Uni zwei Tüten Hustenbonbons gekauft. Hach ja. Dem aufmerksamen Anne-Kenner müsste ich schon mal erzählt haben, dass der Martin beim ersten "Date" von uns, nachdem wir uns kennengelernt hatten, auch gemacht hab, weil ich mir an unserem Kennlernabend die Stimme aus dem Hals geredet hatte (denn es ist schon ein wenig dumm, sich vier Stunden bei lauter Musik ununterbrochen zu unterhalten). Und deshalb war das irgendwie ein sehr schönes Déjà-vu. Und das letzte Wort des vorigen Satzes würde ich euch bitten, so wie ein Franzose, und nicht wie Beyonce Knowles es tut auszusprechen.
Und gestern Abend, passend zum apokalyptischen Sturm Kyrill (zu diesem Wort später mehr), der die Fenster mit Regen auspeitschte, unseren Badfußboden zu einem Waldboden umfunktionierte und auch noch Gewitter mitbrachte, erreichte die Erkältung dann ihren bisherigen Höhepunkt. Ich glaube, dass ich etwas Fieber hatte und sämtliche Schmerzen, die man um den Kopf rum so haben kann, haben mir selbigen zu zerschmettern versucht. Aber nach einem sehr gesüßten Erkältungstee, der mehr aus Rum denn aus Tee bestand, vom lieben Martin ging es mir dann etwas besser und ich schlief dann auch bald ein. Ich bin übrigens 20.30 Uhr ins Bett und hab mindestens 3 h zum Einschlafen benötigt. Aber eigentlich sollte ich nicht jammern. Der lieben Tina Kühne, die die letzten Wochen fast nur im Freiberger Krankenhaus verbracht hab, gehts auch nicht besser, eher ein ganzes Stück schlechter. Ich hab sie heute mal angerufen dort, sie klang ganz fit, darf aber beispielsweise nicht aufstehen. Um mich nicht zu berunruhigen hat sie mir nicht gesagt, was sie genau hat. Das hab ich dann aber von meiner Mutter erfahren, die von Tinas Mutter angerufen wurde. Denn da ich mit der Tina zum Zeitpunkt ihrer Erkrankung Kontakt hatte und die Ansteckungszeit eine sehr lange sein kann, wollte sie wissen, ob ich mich denn angesteckt hätte. Und ob meiner Erkältung befürchtet man jetzt zu Hause vielleicht, dass man mich auch bald im Krankenhaus besuchen müsste. Was die Tina hat, wird aus Respekts- und Anstandsgründen hier nicht verraten.

Und nun der zweite Grund: Die Klausuren stehen an. Bulgarisch am 26.01., Soziologie am 01.02., Sprachwissenschaft am 09.02. und irgendwann in der Woche vom 05.-09.02. auch Literaturwissenschaft. Richtig Angst hab ich vor keiner. Mir ist aber gesagt worden, dass ne gewisse Schiss vor Literaturwissenschaft angebracht wäre, weil ein doch zumindest zweistelliger Teil der Studenten (vllt 20 Mann) nach dieser Prüfung gezwungen sei, das Studium wegen zweimaligen Durchfallen zu beenden. Naja, hoffen wir mal auf meine immerhin vorhandene Begabung für die deutsche Sprache und das Interpretieren.

*Don't wake me up, I can't relate to any other song today...hand in hand we walk along the alley and our common ground...*

Und ich habe vor zwei Wochen angefangen zu Lernen und bin richtig stolz drauf, dass wirklich aller zwei Tage kontinuierlich was gemacht wird und mein selbst erstellter Wochenplan immer hin jedes Mal mehr als die Hälfte erfüllt wird. Dieses Wochenende stehen ein paar grundlegende Sachen für Bulgarisch an sowie die Durcharbeitung der Sprachwissenschaftsvorlesung für Montag mit dem atemberaubenden, alles in den Schatten stellenden Thema "Orthografie" (für unsere Deppen: das heißt Rechtschreibung).

"Got no reason to communicate...* (das bezieht sich selbstverständlich nicht auf mich, wie ihr wisst *g*)

So, ich lausche nun weiter den Beatsteaks, die ich Anfang Juli wahrscheinlich mit der Sandra in DD angucken werde.

Mittwoch, Januar 10, 2007

Juli Zeh Juli Zeh Juli Zeh!

Was ist das? fragen sich manche jetzt wohl zurecht. Das ist eine Autorin, 32 Jahre, Leipzigerin, Buchpreisgewinnerin, grad an der Jurapromovierung in Völkerrecht schusternde und auch Literatur studiert habende Frau. Und die kann ganz toll schreiben. Und ich hab auch ein Buch von ihr, das mich sehr beeidruckt hat. An alle aus dem Deutsch-LK 06 bei Frau Götze: Ich sag nur "Spieltrieb", Sandra Wolffs Vortrag in der 12. Und ich war heute bei der Lesung, incl. groupiemäßiger Signatur in meinem Juli Zeh-Buch.

Und nun sitze ich hier, die kleine Tussi-Germanistin (hört hört), mit einem höchst literarischen Glas lieblichen Rotweins (so so) und den Beatles (oha), die aus meinen plärrenden Laptoplautsprechern - es hält sich jedoch im erträglichen Maße - schalmeien, dass die Lucy in the skies with diamonds so alles macht. Doch nein, das nächste Lied steht in den Startlöchern. "I read the news today, oh boy, the english army had just won the war".
Es würde jetzt keinen Sinn machen, diesen Abend zu resümmieren (bemerkung der Schreibertante hier: "resümmieren" sieht mit zwei und mit einem m scheiße aus). Es war gut, nicht zu lang, rappelvoll (was in unserer Ecke - wir saßen auf dem Atlantenregal - nicht störte). Dazu muss ich wahrscheinlich sagen, dass die Lesung in Leipzigs renommiertester und bekanntester Buchhandlung stattfand, deren Kapazitäten mehr als nur erschöpft waren. Nicht einmal Roger Willemsen (müsste zumindest ehemaligen Kuttner-Zuschauern ein Begriff sein) hatte einen derartigen Zulauf. Unüberprüfte Dunkelziffern sprechen von 2000 Mann, die in das Erdgeschoss der Lehmanns-Buchhandlung hineingepasst haben sollen.
Jene Buchhandlung ist übrigens in einem Eckhaus, dessen eine Seite sich genau gegenüber des Seminargebäudes, in dem die Anne drei Viertel ihrer Univeranstaltungen hat, befindet. Und gegenüber der anderen Seite des Eckhauses befindet sich die San Remo-Eisdiele. Es ist eher ein gehobeneres Eiscafé, zumindest kenn ich keine andere mit so gutem Angebot. Die Zeit zwischen Soziologieübung und Lesung (eine reichliche Stunde, die es sich nicht gelohnt hätte, nach Hause zufahren und wieder zurück) habe ich dort mit dem lieben Bastian (Komilitone, Soziologie) totgeschlagen - und viel zu göttlichen Eisbechern.

Nun mal was zum Bastian. Sein Äußeres - auf eine gewisse Art schon auffällig (weder im positiven noch negativen Sinne) - ist jetzt irrelevant, ich kann es euch eh nicht beschreiben. Aber er hat ein paar interessante Eigenheiten. Er hat eine besondere Vorliebe für Geräusche eines bestimmten Typs: Kehrmaschinen, Staubsauger, Lüftungen. Eben diese vollen Geräusche, die man, wenn sie nicht allzu laut im Hintergrund auftauchen, eigentlich gar nicht bemerkt. Ich muss zugeben, dass ich das durchaus nachvollziehen kann, wobei ich diesen Geräuschen natürlich nicht so viel abgewinne. Ich bin eher der Gerüche-Typ. Aber das steht soweit ich mich erinnere sogar im allerersten Post dieses Blogs.

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Die Liebe zwischen zwei Menschen weist unter mehreren Stützpfeilern einen besonders wichtigen auf. Es ist quasi jenes Element in der Beziehung, worüber sich diese sich fast schon definiert. Mag es nun Treue, Vertrauen allgemein, sexuelle Erfüllung, Seelenverwandtschaft sein; wenn diese Pfeiler wegfällt, dann ist die Liebe tot.

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Montag, Januar 01, 2007

Silvesterpartüüü!!!

Heute ist der 1.1.2007 und aus diesem Anlass wünsche ich euch allen, meinen wenigen, kaum vorhandenen, untreuen Lesern, ein wundervolles neues Jahr voller Erfolgreicher Klausuren, Testate und Prüfungen. Und was sagt uns das heutige Datum noch? Richtiiich, gestern war Silvester. Und das hab ich dieses, äh letztes Jahr in einer mir sehr angenehmen Art und Weise zelebriert.
Nämlich in Leipzig. Zusammen mit Martin, meinem Schwesterherz, der lieben Christin, meinem Cousinchen Susi und Martins bestem Freund Kai. Die liebe Sandra, die ursprünglich auch mit eingerechnet war, musste am Vorabend leider absagen, weil ihre Erkältung, die sie schon ne ganze weile hat, soweit ich weiß, sich seit Weihnachten eher verschlimmert als verbessert hat.
Der Martin, das Mariechen und ich sind also am Samstagnachmittag schon nach Leipzig, da wir noch ne Menge Lebensmittel einzukaufen hatten. Schließlich waren ein Schokoladenfondue, Blätterteigtaschen als Abendbrot, ein Frühstück am Neujahrsmorgen, usw. geplant. Den Samstagabend hat das Mariechen - die Flatrate ausnutzend - dann an meinem Laptop verbracht, ich lag gemütlich vorm Fernseher, der Martin hat mal das eine, mal das andere getan.
Sonntag, oder: ANNE PUTZT. Den Sonntagmittag habe ich /haben wir hauptsächlich damit verbracht, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, d.h. Bad putzen, Müll runterbringen, Küche, Fußböden. staubwischen. Und alles, was man für den Abend schon tun konnte, wurde auch getan. Kurz vor 18.00 trudelten dann die drei Gäste ein, die sich auf dem Weg hierher fast gar nicht verfahren hatten. Die Kleiderordnung des Abends war "Schwarz-Weiß" und es wurde sich aus ausnahmslos vorbildlich daran gehalten. Es war sehr lustig, leicht beschwippst, groovy und nachdem wir mit den nigelnagelneuen Sektgläsern, die fast für alle gereicht haben, aufs neue Jahr angestoßen hatten, sind wir runter vor das Haus und haben eine nie gesehene Salve an Wunderkerzen losgelassen. Kling alles weniger actionreich, ich weiß, aber man muss dabei gewesen sein ;).
Die Restnacht ist rumalbernd und gegen halb 4 dann leicht einschläfernd vorm Fernseher verklungen, bis sich dann alle in ihre Bettchen verzogen hatten. Die Aufräummoral heute Morgen hat mich dann positiv überrascht, in nullkommanix war der riesen Geschirrberg abgewaschen und beseitigt und ein 1A Feiertagsfrühstück mit Aufbackbrötchen, mannigfaltigen Aufstrichen und Belägen sowie drei verfügbaren Cappuccinosorten auf die Beine gestellt worden. Hach, ich hab aber auch an alles gedacht *auf die Schulterklopf*
Alles in allem war es ein wunderschöner, witziger, manchmal romantischer, aber immer leckerer Silvesterabend :)

Und nun, seit ca. zwei Stunden, sind alle Gäste incl. dem Mariechen, weg, wir haben die Wohnung, die trotz der Festivität erstaunlich sauber ist, wieder für uns und werden uns einen entspannten Restfeiertag machen.
Ich werde bei Abitreff.de ein paar Fotos von gestern reinstellen und hoff mal, bald Christins Fotos (ihre Kamera hat ne ganz tolle retro-Funktion) zu bekommen.
Nee nee nee, auf nüscht is mehr Verlass...

Ach ja, Asche über mein Haupt, ich habe mein Versprechen im letzten Post gebrochen. Ich wollt ja am Freitagabend noch bezüglich des Konzertes berichten, aber mich hatte dann doch die Müdigkeit überfraut. Ich mein - hat mal jemand versucht, bei den Freitag Nacht News munter zu bleiben? DIe sind ja neuerdings sowas von flach...egal.


*Trommelwirbel*mystische Musik* Der Anne ihr Bericht vom In Extremo-Konzert *Tusch*

Von der odyssee-ähnlichen Anfahrt durch die spontan verschneiten Gefilde des Erzgebirges hatte ich ja bereits berichtet. Nun waren wir also zu Hause in Leipzig, haben mit den letzten Resten, die wir an Lebensmitteln in meinem Vorratsschränkchen gefunden haben (Kartoffel -->Bratkartoffeln) etwas nahrhaftes gezaubert und ich hab mich damit befasst, mich zurecht zu machen. Hat auch ganz gut geklappt, dumme Kommentare von irgendeinem Georg oder Manu sind nie zu vermeiden.
Und dann, so gegen halb 8 haben wir uns aufgemacht zur Straßenbahnhaltestelle, wo der Ticketautomat kaputt war. Der Georg musste deswegen so richtig richtig schwarz fahren. Auf dem etwas längeren Weg zwischen Straßenbahnendhaltestelle und Konzerthaus waren wir dann noch einmal glücklich, uns gegen das Auto und für die Bahn entschieden zu haben, denn wenn ganz viele Autos auf einmal auf einen Parkplatz wollen, dann ist man als kleiner Fußgänger 10mal schneller. So, der Einlass kam in Reichweite. Intelligent wie ich bin, hatte ich die Tickets sogar dabei. Im Gegensatz zum Mia.-Konzert gab es hier Leibesvisiten, zumindest mussten sich alle einer unterziehen. Außer mir irgendwie. Was ich NICHT als Kompliment betrachte. Ich möchte bitteschön von wildfremden Menschen betatscht und außerdem als potenziell gefährlich eingestuft werden.
Und nu waren wir drin. Der Schatz hatte keine Lust, sich an der Garderobe anzustellen und unsere Mänel da abzugeben, was ich ihm in irgendeiner Weise irgendwann mal vorhalten werde. Denn ich fand das doch sehr unkomfortabel, den Mantel die ganze Zeit an- oder im Arm zu haben. Ich meine, ich hätte mich ja auch anstellen können, aber wozu hat frau denn einen Mann, wenn nicht für diese lästigen Alltagsdinge? ;)
Wir haben uns einen aus allen Richtungen sehr zentralen Platz, direkt vor dem mittigen Technikanlagendingens auserwählt und standen da bisschen rum. Dann ist der Manu Richtung Klo verschwunden (die Vorband "Krieger" lief glaub ich schon) und erst Ewigkeiten später, mit In Extremo-Shirt auf dem Leib, wieder aufgetaucht. Und als er den Martin und den Georg von dem humanen Preuis von 18€ in Kenntnis gesetzt hatte, haben die beiden sich incl mir auf den Weg zum Merchandise-Stand gemacht (die Vorband war da schon fertig, zu ihr gleich mehr). Die beiden Männleins haben sich da das gleiche Shirt wie der Manu, ich mir - mangels Mädchen-Shirts - Hotpants mit dem Bandlogo aufm Hintern ;).
Und nun zur Vorband. Vielleicht haben sie gute Texte, vielleicht machen die gute Musik, aber auf jeden Fall waren sie laut genug, dass man von all dem nichts hat mitbekommen können.
Und dann, nach einer nicht allzu langen Pause - In Extremo. Den Großteil der Lieder kannte ich zumindest insofern, dass ich den refrain mitsingen konnte. Die Bühne - nicht, dass ich sie von alleine gesehen hätte ^^ - sah aus, wie ich sie erwartet hatte - wie das Deck eines Piratenschiffs; die Band durch die Bank oberkörperfrei. Und das können die Herren sich eigentlich auch leisten. Es war nicht zu laut, es klang gut, der Mensch kann singen, der Rest beherrscht seine Instrumente, was will man mehr. Ab und zu mal ein paar crazy Special Effects (Feuerwerk, ganz viel Pyrozeugs wie z.B. Feuerbälle; und einmal kam ganz viel Glitzerfolie von der Decke *freu*). Ich war mal wieder nicht groß genug, um viel sehen zu können, habe aber eh die ganze Zeit getanzt (nicht, dass sonderlich viel Platz dazu gewesen wäre, denn die Halle war rappelvoll). Und einmal saß ich auf Martins und Georgs Armen, oberhalb der restlichen Menge, und hab mir die ganze Chose mal von da angesehen. Dazu haben die beiden einen griff, den sie beim Bund bei den Sanitätern gelernt haben angewandt; ihr kennt den bestimmt: der eine fasst mit der Hand an den Unterarm des anderen und so weiter (kann man mit drei oder vier Armen machen) und am Ende kommt ne stabile Sitzfläche bei raus, ein Rettungsgriff, der hier zweckentfremdet wurde.
Irgendwann wars dann vorbei und ich war froh drüber, denn Rücken, Knie und Unterleib schmerzten um die Wette und der Hunger brachte mich fast um. Zu Hause angekommen haben wir den Rest von der nächtlichen Wiederholung von "Austin Powers - Goldständer" auf ARD gesehen, bisschen was gegessen und getrunken und sind ins Bettchen geplumst.
Am folgenden Morgen, als der Manu noch im tiefen Koma und der Georg wach vorm Fernseher lagen, haben sich der Martin und ich auf in die Stadt gemacht, lecker Frühstück bei Back Factory, Formulare zum Amt für Ausbildungsförderung bringen und Annes vor kurzem erssähte Strickjacke kaufen (weil meine alte, die ich fast tagtäglich trug, doch langsam an mehr Stellen als es akzeptabel ist, kaputt geht).
Erfolgreich verrichteter Dinger sind wir wieder in die Wohung und haben bald drauf den Heimweg Richtung Freiberg angetreten. Zu Hause hab ich mich dan gleich an den Eintrag gesetzt, den ihr voir diesem lesen könnt.

Und was ab Samstag so Spannendes passiert ist, erfahrt ihr in der nächsten Folge ;)


Freitag, Dezember 29, 2006

Kurzmeldung

So, mal sehen wie kurz oder lang das jetzt tatsächlich wird. Ich schreibe bis meine Eltern klingeln und mich abholen und wir meine Oma im Krankenhaus besuchen gehen. Und nun bloß kein falsches Mitleid, sie ist einer dieser Rentner, die da ab und an mal sind.
Und nun weiter. Es war ja bekanntlich Weihnachten und anhand der Geschenke ist mir das auch deutlich klar geworden. Ich kann mich echt nicht beschweren dieses Jahr. Gut, das konnte ich mich eigentlich nie. Geschenkezusammenfassung: Candlelight Dinner Selbstmach-Set (mit Kerzenleuchter, Kerzen, Servietten, meinen Lieblingsnudeln, lieblichem Rotwein, etc) vom Martin, ne voll tolle Pfanne vom Chris, ein schönes Puzzle von meiner Schwester, u.a. eine wunderschöne kette, einen Hammer, einen Saunagutschein für Martin und mich von meinen Eltern, tolles Geschirr von meinen Großeltern, einen Cocktailshaker von der Sandra, etc. Das waren so grob die Highlights. Und natürlich das obligatorische Geld ;).
Den 24. hab ich bis zum Abendbrot daheim verbracht, danach war ich in Brand bei Martins Familie, wo ich auch das eine oder andere praktische Geschenkchen gekriegt hab. Und ich hab diesen Tag todkrank verbracht, mit entzündeten Augen, die andauernd getränt haben und geschmerzt haben. Und mit dem fast grausamsten Schnupfen meines Lebens. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich gegen 22:00 Uhr ins Bett gegangen bin und mich wortwörtlich gesund geschlafen habe. Denn am nächsten Tag, den ich größtenteils in Moritzburg verbracht habe (mit Martins großer Familie) war ich fast wieder fit und hab mich hoffnungslos überfressen an einer Gänsekeule mit Rotkraut und Klößen.
Dienstag...öhm...ich hab grad ein leichtes Wochentageproblem. Dienstag war der Zweite Weihnachtsfeiertag und den hab ich glaub ich fast komplett zu Hause mit meiner Schwester und dem Puzzle, das sie mir geschenkt hatte, verbracht. Und dieses Puzzle ist 1000 Teile stark und fast durchweg irgendwie blau von der Farbe her. Und der Chris, der mich dann am Mittwoch Nachmittag besucht hat (und diese göttliche Pfanne, in der gestern sehr erfolgreich Bratkartoffeln fabriziert worden sind) war auch ganz beeindruckt davon, wie es die Anne schafft, ein Puzzleteil aus einem ihrer farblich sortierte Stapel zu nehmen und zielgerichtet an eine Stelle zu setzen und es passt auch noch! Tja, wenn ich eins kann, abgesehen von kartoffeln schälen, dann PUZZLEN (dies war ein Geschenketipp an alle unkreativen, ich hab nämlich in 36 Tagen Geburtstag XD).
So, dann FRZ-LK-Treffen (Französisch-Leistungskurs) und es war merkwürdig. Irgendwie war nicht nur die Raumtemperatur kühl und ich hab mich etwas fremdkörperlich gefühlt. Der Gipfel des Ganzen war die schlechte Laune der Personen, die diesen Abend erst initiiert hatten. Aber ein paar gute Gespräche über unser neues Leben und unsere Wohnungen und so waren durchaus dabei.
Und dann der Abend. Und der hat sich tatsächlich gelohnt. Absovententreffen im Tivoli. Es hat mir viele nette Gespräche, eine Weiberrunde, in der nach und nach alle mit Alkohol ausgeben dran waren, und paar Stündchen tanzen mit meinen entzückenden Mädels, wo an aller erster Stelle Bettina genannt werden muss, gebracht. Es war toll und gegen 3.30 bin ich dann zu hause wieder ins Bettchen geplumst (zum zweiten Mal in Folge allein, denn der werte Herr weilte und weilt jetzt auch wieder auf LAN).
Donnerstag: nach einem leckeren Mittagessen (Forelle) haben sich meine Eltern auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht und ich hab Muffins gebacken, für die LAN. Dann wollte ich von Manu, georg und Martin abgeholt werden. Wir wollten nämlich nach Leipzig zu In Extremo. Und zwischenzeitlich - es war eine Frage des Wetters - sah es gar nicht wirklich gut aus, was das betraf. Aber wir waren dann doch noch pünktlich genug in unserer Wohnung, dass wir in Ruhe zu Abend essen konnten und ich mich sogar noch zurecht machen konnte.

Der Konzertbericht folgt heute Abend, denke ich. Ich werd jetzt nämlich gleich losmachen.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Bloggin again! XD

Heute fahre ich nach Hause. Genauergesagt werden wir in einer halben Stunde Richtung Bahnhof aufbrechen und ich setz mich in den 11.33Uhr-Zug und fahre nach Freiberg. Der Martin kommt morgen mit Manu, dessen Auto und den PCs der beiden nach (es ist ja mal wieder Laaaaaan) und ich muss deshalb eine schrecklich einsame Nacht verbringen. Hm, nee, so schlimm wirds nicht werden, denn 1. ist heute Abend ein Anne-Bettina-Sandra-und-vllt-noch-Christin-Weiberabend mit den Features TK-Pizza, "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und "Edward mit den Scherenhänden" *kreisch*. Ach, Bescherung wollten wir auch machen, mal sehen, ob jeder schon die Geschenke für den Rest hat. Also iiiich schon ;).
Gestern Abend war lustig. Ich hatte ja die Tina (Kühne) und den Sven (Weyer, ABI 05) zum Schokoladenfondue zu mir eingeladen und es wurde im Endeffekt ein lustiger Abend, an dem sich sogar der liebe Manu und der noch liebere Martin beteiligt haben. Der Sven war wie immer mit dem Fahrrad und war somit flexibel in der nach-Hause-geh-Zeit, aber das Tinchen war ja mit der Bahn, die ab 23.00 Uhr nur noch selten und ab 2 Uhr gar nicht mehr fährt. Und da sie ja umsteigen musste, weiß ich nicht, ob sie die letzte Bahn noch erwischt hat. Ich hab sie gebeten, mir was ins ICQ zu tippen, wenn sie im Wohnheim angekommen ist, aber das ist nicht passiert. Und jetzt mach ich mir doch arge Sorgen.

Kommen wir zur Festtagsplanung:
21.12.2006 - steht oben, was ich da mach
22.12.2006 - das crazy Mariechen wird 14, deshalb Familienfeier und Martin kommt aus Leipzsch
23.12.2006 - Martin ist tagsüber in Brand-Erbisdorf und hilft seinen Eltern, ich bin in FG und helf da und pack Geschenke ein und so ;)
24.12.2006 - WEIHNACHTEN!!! Bis späten Nachmittag bin ich/sind wir in Freiberg und dann fahren wir nach Brand
25.12.2006 - ich bin mit Martins Familie in Moritzburg bei Martins Großeltern
26.12.2006 - Martin ist mit seiner Familie in Zwickau und ich daheim und bei meiner Oma
27.12.2006 - Nachmittags kommt der Chris vorbei, danach Kurstreffen und dann Absolvententreffen, Schatz bei der Lan
28.12.2006 - Nachmittags fahren, Martin, Manu, Georg (Martins Bruder) und ich nach Leipzig, abends ist dort "In Extremo"-Konzert
29.12.2006 - Zurück nach FG, die Kerls verziehen sich wieder auf Lan
30.12.2006 - entweder heute oder morgen fahren wir wieder nach Leipzig
31.12.2006 - Silvester mit Martin, Maria, Sandra und Christin in Leipzig

So sieht der bisherige Plan aus. Ich weiß noch nicht, ob ich - bevor die Uni nach Neujahr dann irgendwann bald wieder losgeht - noch mal nach FG komme, hängt wohl davon ab, ob wir für die Fahrt nach Leipzig vor Silvester ein Auto kriegen oder mit dem Zug fahren.

Und aufregen muss ich mich noch einmal kurz: Ich hab Anfang letzter Woche für die Doro ein Weihnachtsgeschenk im Netz bestellt, welches nun auch schon bezahlt, aber noch nicht da ist. Sie wirds wohl erst im neuen Jahr kriegen können, ich hoffe, sie verzeiht mir ;).

So, back to the roots, sprich nach good ol' FG

Montag, Dezember 18, 2006

Hach nee, jetzt ist der letzte ordentliche Eintrag schon wieder über eine Woche her...ist aber auch blöd mit der nicht vorhandenen Zeit. Aber jetzt hab ich welche :)

So, die letzte Woche war sehr weihnachtlich angehaucht. Nach einer dienstäglichen Weihnachtsshoppingtour (halt Geschenke für die ein oder anderen Freunde) mit dem soziologischen Bastian, war ich - ebenfalls am Dienstag - mit Schatz schön Maiskolben mit Butter auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt essen. Gegessen hatte ich das zum allgemeinen Erstaunen noch nie in dieser Art und Weise, aber ich möchte es euch an dieser Stelle wärmstens empfehlen.
Was hat mir die letzte Woche noch gebracht...wohl die Erkenntnis, dass diese Woche eine sehr entspannte werden könnte, was nicht zuletzt daran liegt, dass ab Donnerstag frei ist und ich auf Grund von Ausfällen schon heute meinen letzten Unitag habe. Und meine frühmorgendliche Germanistikvorlesung, die heute früh gewesen wäre, war irgendwie auch nicht. Dabei war ja der liebe gute Chris mitgekommen um sich das mal anzusehen. Der Chris ist nämlich gestern Abend nach Leipzig gefahren (erstens um Franziska Fischer und David Kamptner zum Placebo-Konzert *NEID* zu chauffieren und zweitens um mich und den Martin da abzuliefern und auch gleich bei uns zu übernachten). Was zu essen hat er natürlich auch gekriegt, und einen Schlafplatz, der ein paar von euch schon bekannt vorkommen dürfte, denn der beherbergt ja ab und an mal mich besuchende Personen. Und einen Johnny Depp-Abend haben wir gestern dank Pro7 machen können: "Das geheime Fenster" und "Sleepy Hollow", das geile-Sau-Doppelpack. Wobei der erste Film wie erwartet nicht die Erfüllung war, irgendwie unlogisch und nicht sehr versöhnlich. Dabei weiß man/frau/Anne bei "Sleepy Hollow" ja schon längst, was sie erwartet und Enttäuschungen sind ausgeschlossen ;).
Ach...mir fällt ein...wenn der betreffende Dozent heute früh nicht da war, dann ist er es vielleicht auch nicht heute Nachmittag *Anne guckt auf der schlechten, schlechten Germanistik-HP nach* Wie immer unaktuell bis zum Erbrechen...naja.
Was wäre noch? Ein schöner, kalorienreicher Samstagabend mit Schatz und seinen Eltern auf dem Freiberger Weihnachtsmarkt, anschließend ne ganz gute Tschechenkopie von "Der Teufel trägt Prada" und ein schönes, heißes, zweisames Bad (in einer viel zu kleinen Wanne für zwei - zumindest wenn einer der beiden Martin Heyne heißt *g*). Ich will mal ne richtig große Badewanne, vielleicht so eine Achteckige oder eine Eckbadewanne. Ich habe nämlich mal einen Badewannenkatalog angeguckt und weiß jetzt voll Bescheid ;).
Und beim lieben Weihnachtsmuffel Tom war ich kurz (es war länger als ich ursprünglich geplant hatte) auf der Geburtstagsfeier, die eher aufgrund des Gemüses (ich ess extrem gerne Gemüse, seit ich es in der Woche nicht mehr zusehen bekomme), des Biers und des Gastgebers zu empfehlen war als wegen Teilen der Gästeliste. War aber lustig.
Ach, die Kabelsalat hab ich auch besucht, mich für meine Kekse vergöttern lassen und endlich mal wieder bisschen mit Paul Petring kommunizieren können, dieser Kontakt wäre mir doch um ein Haar eingeschlafen. Und Vanillekipfel hab ich mit meiner Schwester gebacken. Und ich trink grad Weihnachtstee. Und mir geht der Stoff aus. Menno. Wusstet ihr, wie sehr man das Wort "Stoff" analysieren kann? Ihr wollt es nicht wissen, glaubt es mir. Ich bekoch meinen Schatz die Woche mal, weil ich ja frei und Zeit hab. Leberkäse-Cordon Bleu mit Reis schwebt mir da vor. Das Rezept ist von Tim Mälzer, wenn ich mich nicht irre, ist ja eigentlich auch egal. Can anybody see my roten Faden?

Sonntag, Dezember 10, 2006

Mein Herz tanzt...und jede Faser biegt und dreht sich!

Ein Wochenende der postiven Superlative! Im Ernst, ich hatte selten so viel Spaß und Abwechslung. Am Freitag, nachdem ich dem Bulgarischsprachkurs nicht beigewohnt, zwei Bleche Plätzchen und nen Schub Eierkuchen gebacken hatte, hab ich Jan und Felix vom Bahnhof abgeholt, mir von denen sehr entzückende, teils schokoladige, teils visuelle, teils selbstgebastelte Dinge schenken lassen. Nach dem hochgelobten Eierkuchenabendbrot gings dann auch schon los - zu MIA, welche für 21.00 Uhr im Haus Auensee angesagt waren. Auf der Fahrt dahin ist mir noch eingefallen, dass es ja auch eine Vorband gibt, Mariannenplatz. Ich hatte den Namen schon gehört, konnte da aber keinerlei Band zuordnen. Aber sehr wohl eine Musikrichtung, denn ich erwartete eine junge Berliner Band, die klingt wie viele andere deutsche junge Bands: Tomte, Virginia Jetzt, etc. Und in dieser Erwartungshaltung wurde ich dann von 21.00 Uhr bis 21.30 Uhr auch nicht enttäuscht. Mariannenplatz waren gut, aber mehr auch nicht. Zwei der Songs kannte ich sogar schon...MTV, Radio Fritz oder so.
Und dann, nach einer recht kurzweiligen Umbaupause, die von schöner 20er Jahre Charlestonmusik begleitet wurde, kamen Mia und haben ordentlich gerockt. Fräulein Mieze Katz trug ihr gewöhnungsbedürftiges Outfit aus der aktuellen (?) Singleauskopplung "Uhlala" (wurde auch gespielt - seeehr atmosphärisch) und sang so wunderschön und exakt, wie ich es ihr nicht zugetraut hätte. Denn gesanglich fietsch und versingt sie sich öfter mal in der Tonlage. Wir standen akkustisch gesehen nicht schlecht, was das Visuelle angeht sehe ich wohl nur in den ersten drei reihen eines Konzertes etwas. Damit muss ich wohl leben ;).
Das Haus Auensee ist eine tolle Konzertlocation. Es ist ein altes Ballhaus ziemlich am Stadtrand, wo viele Leute reinpassen. Und viele Leute haben das Platzangebot auch genutzt, es war recht voll. Und alle waren unser Alter oder etwas älter. Alle Mädchen sahen aus wie ich (schwarzhaarig, oft auch mit andersfarbigen Strähnchen, haarreifig, pferdeschwänzig und auch vom Outfit her *g*) und alle hatten beste Mitsinglaune. Das hat man besonders bei "Hungriges Herz" und "Tanz der Moleküle" gemerkt, was auch die beiden absoluten Highlights waren.
Kleiner Wermutstropfen: Es gab eine Empore, aber nur für ausgewähle Konzertgänger, welche die Mitgliedschaft in einem speziellen MTVClub oder so vorweisen konnten. Und diese Empore war deshalb sehr leer und niemand sonst durfte hoch, nicht man zum Fotografieren. Blöööd. Und wer stand u.a. da oben? Eine aus meinen Soziologieveranstaltungen. Die verklopp ich am Mittwoch :D
Nach dem Kauf eines Posters (hängt überm Schreibtisch) und eines Buttons (hängt am Blazer) sind wir dann allmählich Richtung Wiederitzscher Straße gewandelt. Felix und Jan sind bald ins Bett, was ich eigentlich auch wollte. Aber ich habe mir mit Martin und Manu bis halb zwei noch Film geguckt.
Am nächsten Morgen bin ich aus dem Bettchen gekrabbelt, hab mir den Konzertgeruch vom Körper gewaschen. Nach einem leckeren Frühstück und der Lektüre des 10. Neon Genesis Evangelion-Bandes (ENDLICH!!! Habs im Netz gelesen, dass er da ist und gleich bei Amazon bestellt) hab ich mich dann vom Martin verabschiedet und bin mit Jan und Felix in die Stadt, bisschen Weihnachtsmarktbummeln und Shoppen. Und vor allem der Felix hat sehr viuel gefunden ;). Dann gings mit den beiden mit dem Zug nach Chemnitz, wo Bettina, Sandra und Christin am Glkeis schon auf mich warteten. Jan und Felix wurden verabschiedet und wir vier Weiber haben uns dann auf den Weg, mit der Chemnitzer Tram, zu Bettinas neuem zweiten zu Hause gemacht. Und das Mädel wohnt echt am hintersten Ende von Chemnitz. Da es sich um ein friedeburgähnliches Neubaugebiet handelt, haben wir uns alle sehr heimisch gefühlt ;). Aber man wohnt da echt nicht schlecht und Bettina, Anne Artelt und Aline Kaiser sind auf dem besten Weg, wirklich was aus dieser Wohnung, die genauso geschnitten ist wie die meiner Familie in Freiberg, zu machen. Es folgte ein toller Abend: Wraps mit verschiedenen Zutaten zum Selberfüllen (ne scharfe Hackfleischpampe, Eisbergsalat, Tomatenstücke, Käse, Mais, Kidneybohnen), leckerer Schokocapuccino, komischer krümeltee, lieblicher Rotwein, süße Weinmixgetränke, Apfelglühwein und der Star des Abends: MEIN NIGELNAGELNEUES MEGATOLLES SCHOKOLADENFONDUESET!!! Exakt für vier Personen gedacht und zu einem besseren Anlass hätte ich dieses "Einzugsgeschenk" von der Stefanie auch nicht einweihen können. Wir haben alles gedippt, was die Plusobsttheke hergegeben hat (Mandarinen-, Ananas-, Apfel-, Bananenstücke, Physalis...und Gummibärchen. Dass das letztere kein Obst ist, ist mir bewusst *g*) und sind ähnlich wie die Vollmilchschokoladenkuvertüre zuvor in der Sahne dahingeschmolzen. Gott, ich danke dir für diese Offenbarung.
Der Abend verlief dann noch ruhig bis in die Nacht hinein und auch im Bettchen wurde noch euine Weile gebrabbelt und gequasselt. Vornehmlich über Zentralphilosophen (die ich neu erfunden habe). Da fällt mir ein, dass wir auch eine Boygroup gegründet haben: Bettina ist der süße Blonde, Sandra der harte Drogenabhängige, Christin der Vorzeigeschwiegersohn und ich der Schwule. Vielleicht sind wir auch eine Girlband, das wussten wir noch nicht.
Dann haben wir geschlafen. Soll heißen, Christin hat geschlafen, Sandra und Bettina haben herzallerliebst geschnarcht und ich bin solange verzweifelt, bis ich mitsamt Schlafsack und Kissen ins Wohnzimmer geflüchtet bin.
Am Morgen (sind gegen 11.30 aufgestanden) gab es dann einiges abzuwaschen. Frühstück? Jede ein viertel Kilo Schoko-Mandel-Eis und Cappuccino bzw. Tee. Bald darauf haben wir losgemacht, waren noch ein bisschen auf dem Weihnachtsmarkt (vor allem dem historischen Teil) und dann sind wir alle wieder zurück gefahren. Ich war dann gegen 17.00 wieder zu Hause bei meinem Männlein, dem ich einen Lesezeichenkalender mitgebracht habe.

Und nun bin ich hier, sitze gemütlich mit Weihnachtspyramide, Weihnachtsbaum, Räuchermännchen vor Laptop und Fernseher und habe wie immer keine Lust, morhen noch vor um 6.00Uhr aufzustehen...bäääh ;)

Freitag, Dezember 08, 2006

So, Zwischenbericht

Am Wochenende werde ich aufgrund meines Beschäftigtseins (siehe letzter Eintrag) wohl kaum zum bloggen ( ich nenn das jetzt mal so) kommen. Heute Mittag waren wir im Supermarkt und ich werd mich dann gleich ans Backen der zweiten Fuhre Plätzchen für diese Woche machen. Und alles nur für die Nerds.
Ansonsten werd ich staubsaugenderweise durch die Wohnung hüpfen, den Martin instruieren, das Bad zu reinigen und für Felix und Jan schon mal im Wohnzimmer Platz machen. Und die Eierkuchenmasse zusammen rühren, damit wir das heute Abend in der kurzen Zeit zwischen "Die beiden kommen hier an" und "Wir machen wieder los" nicht noch machen müssen. Nee, da is nich viel Zeit.
Gestern hatte ich einen wundervollen Weihnachtsmarktbummelabend mit Tina, Anne R., Anja und Sven. Es gab gebrannte Mandeln, Glühwein, heißen Met, Kräppelchen, Waffeln und Bratwürste. Bei uns allen, wohlgemerkt, ich hab nicht alles davon gegessen ;). Aber es war echt schön. Nur leider ging mein Wunsch, eine schöne große Kelle zu finden, leider nicht in Erfüllung. Und exakt 20.00Uhr wurde man mit einem schlimmen, bösen Geräusch von Weihnachtsmarkt vertrieben, denn solche Lokalitäten machen ja immer recht zeitig zu. Ich bin dann heim und hatte noch einen schönen Abend mit dem Martin, dem ich aus der Stadt McDoof-Essen, Schokoerdbeeren und
ein Pfefferkuchenherz mit...welcher Aufschrift mitgebracht habe? (Achtung, dies wird ein Gewinnspiel)

a) Mein Held
b) Oller Softie
c) Ich liebe dich
d) Du bist mein Stern
e) Flachköpper macht Laune

Naaa?

Dienstag, Dezember 05, 2006

Es weihnachtet (oder: Tom, geh doch weg mit deinem Weihnachtspessimismus XD)

Weihnachtlicher kann es an einem 05.12. in meinem Herzchen eigentlich gar nicht sein. Hier in unseren tollen neuen Zimmer (dem gestern mein Kleiderschrank hinzugefügt wurde, aber dazu später) stehen sage und schreibe sechs Weihnachtskalender, schön in Bettnähe, damit man sich morgens nur mal kurz drehen muss und sich ans Türchen suchen machen kann. Drei gehören mir (einen von Mama, einen von Schwiegermama und einen von Martin...das ist übrigens der teuerste und tollste meiner Kalenderchen, von Milka *g*) und der Martin hat das gleiche Kalenderrepertoire, nur dass er von mir keinen Milka- sondern den schon mehrfach erwähnten selbstgemachten Kalender gekriegt hat. An dem Tag, an dem mir der Martin den Kalender mitgebracht hat, kam er auch noch mit einer Pflanze, einem Weihnachtsstern an. Ich hab mich so sehr gefreut, dass man meine Mundwinkel beinahe auch von hinten sehen konnte :).
Aber nun zum Schrank: am Sonntag habe ich dem Briefkasten einen Zettel entnehmen können, wo draufstand, dass der Schrank am Montag eintrudelt. Das fand ich etwas knapp; der Zettel lag da zwar sicher seit Freitag drin, aber da war ja niemand mehr da. Und da kam er nun gestern und in 2,5-stündiger Klein- und Großarbeit haben der Martin und ich das gute Stück zusammengeschustert. Und das war eine hochkomplizierte Angelegenheit. Ich hätte nie gedacht, dass das so zeitaufwendig ist. Und ohne einen großen Mann im Haus wäre ich vollends aufgeschmissen gewesen. Aber nun steht er hier, neben mir, wurde befüllt (was bedeutet, dass ich die Kommode im Wohnzimmer, die bisher meine Klamottage beherbergt hat, anderweitig zustopfen kann...hehe) und bietet noch einigen Platz für diverse Kleidungsstücke. Nein, keine Angst, ich shopp mich jetzt nicht tot, ich hab ja noch einiges in Freiberg liegen. Heute kaufe ich erst einmal ein paar Kleiderbügel, da die paar, die ich von zu Hause mitgenommen habe, keinesfalls alle Jäckchen und Kleidchen und Blüschen artgerecht halten können. Ebenfalls heute wird ein Übertopf für meinen crazy Weihnachtsstern gekauft, nachdem ich an der Uni-Bibo so dies und jenes erledigt habe...was brauch ich noch? - Cappuccinopulver und Lasagnezutaten, genau. Ich schreib mir besser mal nen Zettel.
Also irgendwie hat der Herr Martin Heyne nie was zu tun für die Uni...merkwürdig. Die haben NIE Hausaufgaben. Wisst ihr, was alles auf meiner Liste steht? Ich muss dreitrilliarden Sachen zu "Schach von Wuthenow" lesen, eine Vorlesung und die Aufgaben dazu durcharbeiten, zwei Bulgarischlektionen durchgehen und die Aufgaben dazu machen und und und. Und im Idealfall alles heute und morgen. Hab heute btw schon viel geschafft, möchte ich an dieser Stelle anmerken. Am Donnerstag gedenke ich nämlich keine Zeit zu haben. Da hab ich vormittags/mittags/nachmittags Uni und gegen 17Uhr wird sich dann mit Tina (Kühne), Sven und der Anne aus Halle zum Weihnachtsmarktbummel getroffen. Und am Freitagabend kommen der Felix und der Jan und bleiben bis Samstag und da mach ich dann auch schon wieder nach Chemnitz zur Bettina los, wo ein Weihnachtsmarkt-Schokoladenfondue-Weiberabend mit Sandra (Adam), Christin (Schlesier), logischerweise Bettina und mir stattfinden wird *freu*. Tüdelü.
Und letzten Freitag war...TEXMEX. An dieser Stelle mal ein böses "Du, du, du" an alle, denen ich da sehr gerne begegnet wäre, die aber den Weg dahin nicht gefunden haben *g*. Es war seeehr lustig, mit Martin, Manu, Martins Bruder und der tollen crazy-Weiberclique Christin, Anne, Bettina und Sandra (=CABS *g*)

So, jetzt müsste der Nagellack auch trocken sein ;)