Wer eines der folgenden Alben in irgendeiner Form besitzt...der kann sich ja mal melden:
The Killers: "Hot Fuss", "Sam's Town", "Sawdust"
Muse: "Origin of Symmetry", "Black Holes and Revelations"
Beatsteaks: "Limbo Messiah"
The Raconteurs: "Broken Boy Soldiers"
Travis: "Good Feeling", "Singles"
Freitag, Mai 23, 2008
Sonntag, Mai 04, 2008
Es ist zum Verzweifeln. Die letzten Wochenenden waren so vollgestopft mit Arbeit, mit Büchern und wissenschaftlichen Texten, die bis zu diesem und jenem Tag gelesen werden wollten. Mit Übersetzungen, kleinen grammatischen Übungen. Und ich hab diese Sachen schön kurz vor knapp erledigt, Sonntagabend oder im Seminar bevor ichs dann brauchte oder sonst wann. Dieses Wochenende sollte alles anders werden. Gestern Vormittag war ich so unglaublich motiviert, es erschreckt einen selbst. Ich sehe auf die Internetseite von Frau Hämmer, um mir die Aufgaben bis Montag runterzuladen - nichts. Ich gehe auf jene Seite, die mir bis zur montäglichen KMW-Vorlesung zu jeder Woche einen Riesenstapel zu lesender Texte bereithält - nichts. Zum abendlichen KMW-Seminar auch nichts. Bis Mittwoch nichts zu übersetzen. Das Buch bis Montag ist schon durchgelesen. Ich werd's mir demnächst fünfmal überlegen, ob ich noch mal motiviert sein will ;).
Montag, April 21, 2008
Die Straßen rundherum voller Baustellen. Autos, klingelnde Räder, gefühlte Millionen Passanten drängen sich um uns herum und jagen vorbei. Sieht man gen Horizont, ist der blaue Himmel gräulich vom giftigen Dunst der 500.000 Einwohnerstadt.
Ich höre nicht den Lärm und sehe nicht die Massen. Der Tag ist sonnendurchflutet. Alle vier Glieder habe ich an mich herangezogen und die Augen geschlossen; halb liege, halb sitze ich auf dem metallenen Stuhl mitten in der Innenstadt. Und warte förmlich auf jeden einzelnen Sonnenstrahl, dass er wie seine Vorgänger meinen Nacken streicheln und mich immer zufriedener machen möge.
Vor mir ein Gespräch. Drei mir liebe Menschen plaudern im Sonnenschein. Keine Worte, nur Stimmen finden den Weg in meinen Kopf. Vor allem seine tiefe gleichmäßige Stimme zieht meine Lider immer weiter zusammen und mich immer weiter weg von alledem. Schlafen müsste man können. Und in der Tasche liegt immer noch die kleine Blüte vom Johannisplatz, die mir heute den Frühling geschenkt hat.
Ich höre nicht den Lärm und sehe nicht die Massen. Der Tag ist sonnendurchflutet. Alle vier Glieder habe ich an mich herangezogen und die Augen geschlossen; halb liege, halb sitze ich auf dem metallenen Stuhl mitten in der Innenstadt. Und warte förmlich auf jeden einzelnen Sonnenstrahl, dass er wie seine Vorgänger meinen Nacken streicheln und mich immer zufriedener machen möge.
Vor mir ein Gespräch. Drei mir liebe Menschen plaudern im Sonnenschein. Keine Worte, nur Stimmen finden den Weg in meinen Kopf. Vor allem seine tiefe gleichmäßige Stimme zieht meine Lider immer weiter zusammen und mich immer weiter weg von alledem. Schlafen müsste man können. Und in der Tasche liegt immer noch die kleine Blüte vom Johannisplatz, die mir heute den Frühling geschenkt hat.
Oh well I don't mind, if you don't mind
'Cause I don't shine if you don't shine
Before you go, can you read my mind?
'Cause I don't shine if you don't shine
Before you go, can you read my mind?
Dienstag, April 15, 2008
Ist es euch schon mal passiert, dass ihr aus lauter Verpeiltheit mit zwei unterschiedlichen Schuhen raus gegangen seid? Nein? - Dann probierts doch mal. Nach, wenn ihr so viel Glück habt wie ich, 10m bemerkt ihr es vielleicht. Mir wäre ja vielleicht die Schamesröte ins Gesicht gestiegen - aber ich war zu sehr mit Lachen beschäftigt :D.
Donnerstag, April 03, 2008
Seit Montag bin ich in Freiberg. Martin ist noch in Leipzig und kommt morgen nach, er hat ja leider keine Ferien mehr. Mal wieder länger allein hier zu sein nach ziemlich langer Zeit, ist etwas ganz Besonderes. Ich habe wirklich seit 1,5 Jahren nicht mehr in meinem eigenen Bett geschlafen, denn Martin und ich schlafen in Marias Zimmer, wenn wir hier sind, ihr Bett ist zu einem Doppelbett ausklappbar. Und sofort folgt man wieder alten Mustern. Es ist wie in den Ferien zu den alten Schulzeiten: die späten Abende verbringe ich surfend und ei-siek-juhend im Netz und nebenher läuft mein Fernseher, TV Total, MTV Nachtprogramm, etc. Und irgendwann purzel ich dann ins Bad und ins Bett, stelle die sleep-Funktion des Fernsehers an, damit er in 30Min von allein ausgeht und ich mich von MTV in den Schlaf senden lassen kann. Und das ist sooo angenehm. Es fehlt dann eigentlich nur der große warme Körper, der normalerweise nachts irgendwo in Reichweite liegt. Aber a) ist dieser mannlose Zustand ab morgen vorbei und b) habe ich ein T-Shirt von ihm, dass er mir ganz am Anfang unserer Beziehung mal gegeben hatte, als Nachthemd und darin schläft es sich wunderbar.
Leider bzw. Gott sei Dank sind meine Ferien am Montag auch vorbei. Gott sei Dank? Ja, denn 8 Wochen sind irgendwie echt zuviel. Auch wenn die erste Woche von einer Klausur und zwei weitere von den Nachwirkungen der Zahn-OP geprägt waren. Aber ich vermisse so manche Hallenser Anne und das regelmäßige Sehen anderer lieber Menschen. Außerdem fühlt man sich so...unterbeschäftigt vom Ferienalltag, bzw. unterfordert. Und mein Stundenplan steht auch schon und sieht ganz gut aus. Sowohl innerhalb meines Kernfaches Germanistik als auch bezüglich des Wahlbereiches habe ich alles bekommen, was ich mir im Vorfeld so ausgemalt hatte. Der Wahlbereich für kommendes Semester: KMW, für uncoole Nicht-Geisteswissenschaftler: Kommunikations- und Medienwissenschaften. Dieses Institut hatte 5 Wahlbereichsmodule angeboten, alle mit sehr hohem Zulauf und dass ich und auch zwei meiner Freundinnen angenommen wurden, ist schon verdammtes Glück. Denn für die 30 Plätze in diesem Modul (Medienwissenschaft und Buchwissenschaft) hatten sich etwa 150 Studenten beworben. Bin dementsprechend sehr zufrieden damit. Der komplette Stundenplan kommt demnächst.
Leider bzw. Gott sei Dank sind meine Ferien am Montag auch vorbei. Gott sei Dank? Ja, denn 8 Wochen sind irgendwie echt zuviel. Auch wenn die erste Woche von einer Klausur und zwei weitere von den Nachwirkungen der Zahn-OP geprägt waren. Aber ich vermisse so manche Hallenser Anne und das regelmäßige Sehen anderer lieber Menschen. Außerdem fühlt man sich so...unterbeschäftigt vom Ferienalltag, bzw. unterfordert. Und mein Stundenplan steht auch schon und sieht ganz gut aus. Sowohl innerhalb meines Kernfaches Germanistik als auch bezüglich des Wahlbereiches habe ich alles bekommen, was ich mir im Vorfeld so ausgemalt hatte. Der Wahlbereich für kommendes Semester: KMW, für uncoole Nicht-Geisteswissenschaftler: Kommunikations- und Medienwissenschaften. Dieses Institut hatte 5 Wahlbereichsmodule angeboten, alle mit sehr hohem Zulauf und dass ich und auch zwei meiner Freundinnen angenommen wurden, ist schon verdammtes Glück. Denn für die 30 Plätze in diesem Modul (Medienwissenschaft und Buchwissenschaft) hatten sich etwa 150 Studenten beworben. Bin dementsprechend sehr zufrieden damit. Der komplette Stundenplan kommt demnächst.
Mittwoch, März 26, 2008
Salut, ca va?
Da bin ich also mal wieder. Diverse Dinge (mein Mund, kirchliche Feste) haben mich vom Schreiben abgehalten, aber das is eigentlich nur ne ganz miese kleine Ausrede, resultierend aus meiner momentan sehr blödheitsfördernden Lebensweise. Aber erstmal zur OP.
Das ganze hat incl. Einwirkzeit der sieben an pervers pieksenden Stellen gesetzten Spritzen zur örtlichen Betäubung genau eine Stunde gedauert. Der Arzt und eine Schwester haben an mir rumgedoktert, am Kiefer rumgeschliffen, die Zähne rausgehebelt, Blut abgesaugt, alles schick vernäht und dann wars auch schon vorbei. Und ich bin die 200m von der Praxis nach Hause gelaufen. Da warteten schon ein Martin und eine Menge Möglichkeiten zum Kühlen. Bis auf ein paar Blutungen lief der Tag dann recht ok. Bis ich dann ab etwa 22.00Uhr ne vierstündige Blutung hatte, die mich ins Krankenhaus und meinen Blutdruck unter 60 gebracht hat. Letzteres hat meistens einen Zusammenbruch zur Folge.
In der Leipziger Zahnklinik ist es nachts wirklich interessant. Paar wenige verpeilt-verpennte Ärzte und qietschmuntere Schwestern in einem sonst fast leeren Gebäude. Ich hatte übrigens Glück: wenn ich vorm letzten Jahreswechsel mit meinem Problem dort mitten in der Nacht aufgekreuzt wäre, hätte man mich wieder weggeschickt. Notfälle zwischen 1 und 7 Uhr werden erst seit 1.1.08 angenommen.
Die nächsten Tage wurde es nach und nach besser, keine Blutungen mehr. Ich konnte allmählich Suppe und Jogurts essen - etwas, was ich die nächsten zwei Wochen tun musste. Und zumindest Suppen kann ich nicht mehr sehen. Die Hamsterbäckchen bildeten sich erst in Woche zwei zu ihrer Formvollendung heraus. Ich sah aus, als hätte ich anstatt eines Kopfes einen Luftballon.
So. Und nun ist wieder fast alles gut, ein paar wenige Bewegungen funktionieren noch nicht ganz, aber das juckt mich weniger. Ich seh wieder aus wie ein Mensch und kann vor allem wieder alles essen und das hatte ich sehr vermisst.
Die ganzen zwei Wochen danach habe ich, wenn ich nicht in Freiberg übers Wochenende war, imgrunde vorm Fernseher verbracht. Das komplette Pro7- und VOX-Programm, egal ob vormittags oder nachmittags oder abends. Mal ein bisschen MTV und Dr. House, um auch mal andere Sender zu Wort kommen zu lassen und ZDF für gepflegte Wintersportunterhaltung. Ich hab in der Zeit so ziemlich alles gesehn. Eigentlich gibts vier Bücher, die ich über die Ferien erledigt haben wollte. Und ich bin beim ersten davon noch nicht mal bei der Hälfte - das Fernsehen hat mich echt verblödet, wird Zeit, dass wieder Uni ist.
Da bin ich also mal wieder. Diverse Dinge (mein Mund, kirchliche Feste) haben mich vom Schreiben abgehalten, aber das is eigentlich nur ne ganz miese kleine Ausrede, resultierend aus meiner momentan sehr blödheitsfördernden Lebensweise. Aber erstmal zur OP.
Das ganze hat incl. Einwirkzeit der sieben an pervers pieksenden Stellen gesetzten Spritzen zur örtlichen Betäubung genau eine Stunde gedauert. Der Arzt und eine Schwester haben an mir rumgedoktert, am Kiefer rumgeschliffen, die Zähne rausgehebelt, Blut abgesaugt, alles schick vernäht und dann wars auch schon vorbei. Und ich bin die 200m von der Praxis nach Hause gelaufen. Da warteten schon ein Martin und eine Menge Möglichkeiten zum Kühlen. Bis auf ein paar Blutungen lief der Tag dann recht ok. Bis ich dann ab etwa 22.00Uhr ne vierstündige Blutung hatte, die mich ins Krankenhaus und meinen Blutdruck unter 60 gebracht hat. Letzteres hat meistens einen Zusammenbruch zur Folge.
In der Leipziger Zahnklinik ist es nachts wirklich interessant. Paar wenige verpeilt-verpennte Ärzte und qietschmuntere Schwestern in einem sonst fast leeren Gebäude. Ich hatte übrigens Glück: wenn ich vorm letzten Jahreswechsel mit meinem Problem dort mitten in der Nacht aufgekreuzt wäre, hätte man mich wieder weggeschickt. Notfälle zwischen 1 und 7 Uhr werden erst seit 1.1.08 angenommen.
Die nächsten Tage wurde es nach und nach besser, keine Blutungen mehr. Ich konnte allmählich Suppe und Jogurts essen - etwas, was ich die nächsten zwei Wochen tun musste. Und zumindest Suppen kann ich nicht mehr sehen. Die Hamsterbäckchen bildeten sich erst in Woche zwei zu ihrer Formvollendung heraus. Ich sah aus, als hätte ich anstatt eines Kopfes einen Luftballon.
So. Und nun ist wieder fast alles gut, ein paar wenige Bewegungen funktionieren noch nicht ganz, aber das juckt mich weniger. Ich seh wieder aus wie ein Mensch und kann vor allem wieder alles essen und das hatte ich sehr vermisst.
Die ganzen zwei Wochen danach habe ich, wenn ich nicht in Freiberg übers Wochenende war, imgrunde vorm Fernseher verbracht. Das komplette Pro7- und VOX-Programm, egal ob vormittags oder nachmittags oder abends. Mal ein bisschen MTV und Dr. House, um auch mal andere Sender zu Wort kommen zu lassen und ZDF für gepflegte Wintersportunterhaltung. Ich hab in der Zeit so ziemlich alles gesehn. Eigentlich gibts vier Bücher, die ich über die Ferien erledigt haben wollte. Und ich bin beim ersten davon noch nicht mal bei der Hälfte - das Fernsehen hat mich echt verblödet, wird Zeit, dass wieder Uni ist.
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Annes aktuelle Playlist:
The Bates - Billie Jean
Neun Welten - verschiedenes
Feindflug - Stukas im Visier
Persephone - The man who swallowed my soul
Schandmaul - Verbotener Kuss
Adele - Chasing Pavements
Kate Nash - Pumpkin Soup
A fine frenzy - Almost Lover
Lily Allen - Oh my god
The Bates - Billie Jean
Neun Welten - verschiedenes
Feindflug - Stukas im Visier
Persephone - The man who swallowed my soul
Schandmaul - Verbotener Kuss
Adele - Chasing Pavements
Kate Nash - Pumpkin Soup
A fine frenzy - Almost Lover
Lily Allen - Oh my god
Dienstag, März 04, 2008
Letzte Woche war eine der besten Wochen, die eine Anne haben kann. Ich habe Menschen besucht, die ich zum Teil lange nicht gesehen hatte bzw. habe mich besuchen lassen. Sonntag (24.2.) war Förbitag. Wir haben uns nachmittags vor seiner Haustür in Leipzig getroffen und sind dann spazieren gegangen. Es war der bisher wärmste Tag des Jahres und die halbe Stadt war auf den Beinen oder saß in einem Park auf dem Allerwertesten. Wir sind durch den so ziemlich größten Park der Stadt Richtung Süden gelaufen und auf den Fockeberg...ja, man könnte schon fast "gewandert" sagen. Ich war dort bisher nur im Dunklen. Der Fockeberg ist etwa 150m über NN hoch und wurde aus Trümmerschutt aus dem zweiten Weltkrieg, vorwiegend Stahl und Beton, aufgeschüttet, worauf dann Erde gepappt wurde. Man kann die ganze Stadt von da sehen und sobald die ersten Sonnenstrahlen sich wärmend über Leipzig rauszugucken wagen, ist es da oben auch schon rammelvoll von lauter sonnenhungrigen Frisbeespielern und Picknickern. Und asozialen moskatotrinkenden Jugendlichen. Nachher waren wir bei Felix zu Hause, Pizza essen, Film gucken, Wein trinken.
Montag war ein Tag, an dem ich was getan habe, was ich sonst vermeide: mich mit Menschen, mit denen ich im Netz ins Gespräch gekommen bin, treffen. In diesem Fall hieß der Mensch Susann, ist 18 (fast 19) Jahre alt und wohl das femininste Mädel, das ich je kennen gelernt habe. Zumindest würde ich jemanden, der künstliche Wimpern als Alltagsmake-up bezeichnet, so beschreiben XD. Susann studiert KMW in Leipzig im ersten Semester. Sie ist ne sehr interessante Person und für ihre 18 Jahr schon recht verplant und organisiert und ich dachte schon, ich wäre schlimm. Dieses Jahr noch zieht sie mit ihrem Freund (Fotograf, 30 Jahre) nach Stuttgart, wird ihn dort heiraten und das erste Kind ist für kommendes Jahr geplant. Irre.
Dienstag war Bastiantag. Zwei Filme haben wir uns angesehen ("The Virgin Suicides", "Der WiXXer 2"), rumgefressen haben wir und Spaß hats auch gemacht.
Mittwoch bin ich mitm Zug nach Freiberg gedüst und hatte einen tollen Tag zu Hause mit meiner Familie, insbesondere mit meiner Schwester, mit der ich abends alle Frauenserien vorm TV abgeklappert habe.
Donnerstag habe ich mittags mit dem lieben André gekocht. Es gab den ultimativen Apfel-Quark-Gries-Auflauf nach einem Rezept meiner Oma. Den habe ich schon das zweite Mal in meinem Leben gezaubert und ich muss sagen - schmeckt wie bei Oma und der André fands auch lecker. Abends war ich dann das erste Mal in der Sauna am Dom. Dort ist es zwra teurer als im Johannisbad, aber auch größer, luxuriöser und das Getränke- und Nahrungsmittelangebot ist preiswerter. Und man muss vorher durch kein Schwimmbad laufen. Begleitet hat mich die liebe Christin :).
Und Freitag bis Sonntag waren wir (Martin, sein Bruder, unser Mitbewohner Manu, meine Schwester, Martins Mama, die Mädels aus dem Reitverein von Martins Mama und zum Teil deren Familien, ich) dann Sport machen! Dazu waren wir (das für mich dritte Jahr in Folge) im Sportzentrum Rabenberg in Südsachsen nahe der tschechischen Grenze. Martin, Maria und ich waren in einem Bungalow mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Bad, der Rest hat größtenteils in Dreibettzimmern im Haupthaus gehaust. Das Essen war dort wie jedes Mal spitze und der Muskelkater im Nachhinein auch. Und wir sind jetzt natürlich alle voll sportlich und durchtrainiert, kein Gramm Fett verunstaltet unsere Luxuskörper. Oder so.
Und in 20min mach ich dann los...zum Zahnarzt, etwa 250m weiter von hier. Weil ich so gerne in einer einstündigen OP mit lokaler Betäubung alle Weisheitszähne rausgeschnitten haben möchte. Soooo gerne. Will ni.
Montag war ein Tag, an dem ich was getan habe, was ich sonst vermeide: mich mit Menschen, mit denen ich im Netz ins Gespräch gekommen bin, treffen. In diesem Fall hieß der Mensch Susann, ist 18 (fast 19) Jahre alt und wohl das femininste Mädel, das ich je kennen gelernt habe. Zumindest würde ich jemanden, der künstliche Wimpern als Alltagsmake-up bezeichnet, so beschreiben XD. Susann studiert KMW in Leipzig im ersten Semester. Sie ist ne sehr interessante Person und für ihre 18 Jahr schon recht verplant und organisiert und ich dachte schon, ich wäre schlimm. Dieses Jahr noch zieht sie mit ihrem Freund (Fotograf, 30 Jahre) nach Stuttgart, wird ihn dort heiraten und das erste Kind ist für kommendes Jahr geplant. Irre.
Dienstag war Bastiantag. Zwei Filme haben wir uns angesehen ("The Virgin Suicides", "Der WiXXer 2"), rumgefressen haben wir und Spaß hats auch gemacht.
Mittwoch bin ich mitm Zug nach Freiberg gedüst und hatte einen tollen Tag zu Hause mit meiner Familie, insbesondere mit meiner Schwester, mit der ich abends alle Frauenserien vorm TV abgeklappert habe.
Donnerstag habe ich mittags mit dem lieben André gekocht. Es gab den ultimativen Apfel-Quark-Gries-Auflauf nach einem Rezept meiner Oma. Den habe ich schon das zweite Mal in meinem Leben gezaubert und ich muss sagen - schmeckt wie bei Oma und der André fands auch lecker. Abends war ich dann das erste Mal in der Sauna am Dom. Dort ist es zwra teurer als im Johannisbad, aber auch größer, luxuriöser und das Getränke- und Nahrungsmittelangebot ist preiswerter. Und man muss vorher durch kein Schwimmbad laufen. Begleitet hat mich die liebe Christin :).
Und Freitag bis Sonntag waren wir (Martin, sein Bruder, unser Mitbewohner Manu, meine Schwester, Martins Mama, die Mädels aus dem Reitverein von Martins Mama und zum Teil deren Familien, ich) dann Sport machen! Dazu waren wir (das für mich dritte Jahr in Folge) im Sportzentrum Rabenberg in Südsachsen nahe der tschechischen Grenze. Martin, Maria und ich waren in einem Bungalow mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Bad, der Rest hat größtenteils in Dreibettzimmern im Haupthaus gehaust. Das Essen war dort wie jedes Mal spitze und der Muskelkater im Nachhinein auch. Und wir sind jetzt natürlich alle voll sportlich und durchtrainiert, kein Gramm Fett verunstaltet unsere Luxuskörper. Oder so.
Und in 20min mach ich dann los...zum Zahnarzt, etwa 250m weiter von hier. Weil ich so gerne in einer einstündigen OP mit lokaler Betäubung alle Weisheitszähne rausgeschnitten haben möchte. Soooo gerne. Will ni.
Montag, Februar 25, 2008
Wenn ich ein Lied höre, sehe ich nicht den Künstler vor mir. Ich denke nicht an das CD-Cover und nicht an die schwächelnde Plattenindustrie. Ich denke nicht an Napster und erst recht nicht an Jamba. Ich denke daran, welche Aktivität mir zu dem Lied in den Kopf kommt.
Zu Norah Jones denke ich daran, des Nachts Straßenbahn zu fahren.
Zu The Prodigy fahre ich an einem bewölkten Tag mit dem Fahrrad schnell durch eine Stadt.
Zu den Beatles fahre ich in einem schwarzweiß-Videoclip Karussel.
Zu Kate Nash binde ich Blumenkränze.
Zu HIM starre ich die bläulich-orangene Flamme einer Stabkerze an.
Bei Nirvana denke ich an einen Strauß weiße Rosen für 2€ aus einer großen Supermarktkette.
Zu A fine Frenzy hüpfe ich an einem sonnigen, milden Frühlingstag in hellrosa leichter Bekleidung durch meine Wohnung, in der alle Fenster offen sind und bin ganz Mädchen.
Zu Mia. sitze ich an schwülen Tagen in Kornfeldern.
Zum Soundtrack von "Amélie" liege ich zum Sonnen auf einem Balkon und versaue mit meinen sonnencremigen Händen eine Zeitschrift mit Fettflecken.
Zu Annett Louisan warte ich nachts in einer Großstadt auf einen Bus und bin zu stark geschminkt.
Zu den Kaiser Chiefs trage ich eine graue abgenutzte Jeans.
Zu den Dresden Dolls kaufe ich rote Blumenvasen mit extravaganten Formen.
Zu Norah Jones denke ich daran, des Nachts Straßenbahn zu fahren.
Zu The Prodigy fahre ich an einem bewölkten Tag mit dem Fahrrad schnell durch eine Stadt.
Zu den Beatles fahre ich in einem schwarzweiß-Videoclip Karussel.
Zu Kate Nash binde ich Blumenkränze.
Zu HIM starre ich die bläulich-orangene Flamme einer Stabkerze an.
Bei Nirvana denke ich an einen Strauß weiße Rosen für 2€ aus einer großen Supermarktkette.
Zu A fine Frenzy hüpfe ich an einem sonnigen, milden Frühlingstag in hellrosa leichter Bekleidung durch meine Wohnung, in der alle Fenster offen sind und bin ganz Mädchen.
Zu Mia. sitze ich an schwülen Tagen in Kornfeldern.
Zum Soundtrack von "Amélie" liege ich zum Sonnen auf einem Balkon und versaue mit meinen sonnencremigen Händen eine Zeitschrift mit Fettflecken.
Zu Annett Louisan warte ich nachts in einer Großstadt auf einen Bus und bin zu stark geschminkt.
Zu den Kaiser Chiefs trage ich eine graue abgenutzte Jeans.
Zu den Dresden Dolls kaufe ich rote Blumenvasen mit extravaganten Formen.
**********************
viel zu spät in der Nacht bin noch wach
doch du siehst es nicht
bin zu bunt, viel zu grell, ich mach Krach
ich überzeichne mein Gesicht
es bringt in dieses Mädchen etwas Licht
aber mach dir keine Sorgen
denn du fehlst mir nicht
ich fühl mich unbeschwert
doch ich mach all diese Fehler
und finde überhaupt keinen den es stört
viel zu spät in der Nacht bin noch wach
doch du siehst es nicht
bin zu bunt, viel zu grell, ich mach Krach
ich überzeichne mein Gesicht
es bringt in dieses Mädchen etwas Licht
aber mach dir keine Sorgen
denn du fehlst mir nicht
ich fühl mich unbeschwert
doch ich mach all diese Fehler
und finde überhaupt keinen den es stört
Mittwoch, Februar 13, 2008
Zuerst möchte ich mich für die lieben Gratulationen und Geschenke anlässlich meines 20jährigen Bestehens bedanken. Um mal geschenkemäßige Highlights zu nennen: die erste Staffel Desperate Housewives, zwei tolle Trinkkelche (beides von meinen Eltern), Absinth (Betti und Christin), selbstgebackene Kekse (Sandra), usw. Das vielleicht tollste Geschenk kam vom Manu, dem Erfüller aller Mädchenträume: erinnert ihr euch an den Beitrag, als ich von meinem Traum berichtet hab, in dem mir ausnahmslos alle zum Geburtstag Bier geschenkt haben? Nen ganzen Kasten Porter gabs vom Manu - vielen Dank noch mal :).
Der stressigste Teil des Semesters ist nun vorbei. Alle Prüfungen sind über- und hoffentlich auch bestanden, aber das müsste ich gepackt haben. Es fehlt nur noch eine Hausarbeit, die übermorgen abzugeben und dementsprechend auch fast komplett fertig ist. Diese Woche ist zudem mein Schwesterherz in Leipzig. Morgen machen wir die Innenstadt unsicher, bisher waren wir bis auf Supermarktgänge eher faul und haben uns auf TV-Konsum, PC spielen und ich eben auf meine Hausarbeit beschränkt. Heute Abend gibt es den ultimativen Mädels-TV-Abend mit meiner Schwester, Prosecco, Pralinen, den verzweifelten Hausfrauen, Grey's Anatomy und Private Practice. So lässt sich's leben!
Und morgen ist Valentinstag. Ja ja, eine schlimme kapitalistische Angelegenheit, alles Kommerz und alles böse. Aber wenn man ne kleine Anne ist, dann kann man das alles hervorragend übersehen und erfreut sich einfach nur an Romantik, viel roter Farbe überall und diversen Annehmlichkeiten an diesem Tag.
Früher habe ich den Valentinstag wirklich sehr romantisiert. Als ich ein kleines (keine Kommentare hierzu! *g*) Mädchen war, sagen wir mal Grundschule, habe ich jedes Jahr ziemlich viel am Valentinstag von Jungs aus meiner Klasse bekommen, z.T. anonym, z.T. unterschrieben. Die anderen Mädels aus meiner Klasse haben nie etwas bekommen, was mich immer etwas stutzig gemacht hatte, aber letztenendes habe ich mich innerlich ziemlich darüber amüsiert. Pünktlich zur 5. Klasse, mit dem Ende der Provinzgrundschulidylle, gabs nichts mehr - schnüff! Als meine Mädels und ich in Klasse 10 dann so 16 waren und von Männern weit und breit nichts zu sehen und an uns interessiert war, haben wir uns gegenseitig beschenkt. Süßes aber auch Frivoleres, Unterwäsche beispielsweise. Und seit der Martin in meinem Herz und Leben herumgeistert, ist der Valentinstag kürzer gekommen, als ich es früher von ner Beziehung erwartet hätte, aber so schlimm ist das nicht. Denn a) wird man ja erwachsener und stampft nicht gleich mit dem Fuß auf, wenn man nicht seinen Valentinstag bekommt und b) kann man ja selber dafür sorgen, indem man seinen Kerl zwingt, einem ein Crêpe-Frühstück zu zaubern und abends mit einem ins KIno zu gehen *muhahaha*.
Ich wünsche also allen einen liebe-vollen, erquicklichen Valentinstag voller Kitsch und Kommerz! Ich habe euch zum Großteil lieb und manche besonders und die dürfen sich eine imaginäre weiße Rose von mir auf den Schreibtisch stellen!
Der stressigste Teil des Semesters ist nun vorbei. Alle Prüfungen sind über- und hoffentlich auch bestanden, aber das müsste ich gepackt haben. Es fehlt nur noch eine Hausarbeit, die übermorgen abzugeben und dementsprechend auch fast komplett fertig ist. Diese Woche ist zudem mein Schwesterherz in Leipzig. Morgen machen wir die Innenstadt unsicher, bisher waren wir bis auf Supermarktgänge eher faul und haben uns auf TV-Konsum, PC spielen und ich eben auf meine Hausarbeit beschränkt. Heute Abend gibt es den ultimativen Mädels-TV-Abend mit meiner Schwester, Prosecco, Pralinen, den verzweifelten Hausfrauen, Grey's Anatomy und Private Practice. So lässt sich's leben!
Und morgen ist Valentinstag. Ja ja, eine schlimme kapitalistische Angelegenheit, alles Kommerz und alles böse. Aber wenn man ne kleine Anne ist, dann kann man das alles hervorragend übersehen und erfreut sich einfach nur an Romantik, viel roter Farbe überall und diversen Annehmlichkeiten an diesem Tag.
Früher habe ich den Valentinstag wirklich sehr romantisiert. Als ich ein kleines (keine Kommentare hierzu! *g*) Mädchen war, sagen wir mal Grundschule, habe ich jedes Jahr ziemlich viel am Valentinstag von Jungs aus meiner Klasse bekommen, z.T. anonym, z.T. unterschrieben. Die anderen Mädels aus meiner Klasse haben nie etwas bekommen, was mich immer etwas stutzig gemacht hatte, aber letztenendes habe ich mich innerlich ziemlich darüber amüsiert. Pünktlich zur 5. Klasse, mit dem Ende der Provinzgrundschulidylle, gabs nichts mehr - schnüff! Als meine Mädels und ich in Klasse 10 dann so 16 waren und von Männern weit und breit nichts zu sehen und an uns interessiert war, haben wir uns gegenseitig beschenkt. Süßes aber auch Frivoleres, Unterwäsche beispielsweise. Und seit der Martin in meinem Herz und Leben herumgeistert, ist der Valentinstag kürzer gekommen, als ich es früher von ner Beziehung erwartet hätte, aber so schlimm ist das nicht. Denn a) wird man ja erwachsener und stampft nicht gleich mit dem Fuß auf, wenn man nicht seinen Valentinstag bekommt und b) kann man ja selber dafür sorgen, indem man seinen Kerl zwingt, einem ein Crêpe-Frühstück zu zaubern und abends mit einem ins KIno zu gehen *muhahaha*.
Ich wünsche also allen einen liebe-vollen, erquicklichen Valentinstag voller Kitsch und Kommerz! Ich habe euch zum Großteil lieb und manche besonders und die dürfen sich eine imaginäre weiße Rose von mir auf den Schreibtisch stellen!
Freitag, Februar 01, 2008
Die Füße sind auch nur die Hände der Beine!
Irgendwie endet es nie gut, wenn ich einen meiner Männer dazu bringe, sich im Haushalt zu beteiligen. Okay, so richtig versuchen tu ich es ja auch nur beim Martin. Am Mittwoch nach der Uni hatte er den heiligen Auftrag des Klo- und Duscheputzens, was er gewissenhaft und sogar mit Klorix und anderen Putzmittelchen erledigt hat. Das Bad war rein, hat nach Hygiene geduftet und geglänzt. Abends geht Anne dann duschen. Steigt in die Duschwanne.
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH auauauauauauauauauauauauaua!
Es ist etwas unangenehm, in eine Klorixlake zu steigen. Brennt gut, an den Fußsohlen. Und hört auch nicht so schnell damit auf. Ein Attentat! Martin tats natürlich leid. Die Vorstellung, wie ich langsam, an den Füßen angefangen, wegätze und immer kleiner werde und schließlich nicht mehr an die Dusche heranreichen kann, konnte er sich trotzdem nicht verkneifen. Letzten Endes wurde er dazu gezwungen, meine Füße einzucremen. Aufgrund mangelnder Fußcreme mit Handcreme. Denn die Füße sind auch nur die Hände der Beine.
Irgendwie endet es nie gut, wenn ich einen meiner Männer dazu bringe, sich im Haushalt zu beteiligen. Okay, so richtig versuchen tu ich es ja auch nur beim Martin. Am Mittwoch nach der Uni hatte er den heiligen Auftrag des Klo- und Duscheputzens, was er gewissenhaft und sogar mit Klorix und anderen Putzmittelchen erledigt hat. Das Bad war rein, hat nach Hygiene geduftet und geglänzt. Abends geht Anne dann duschen. Steigt in die Duschwanne.
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH auauauauauauauauauauauauaua!
Es ist etwas unangenehm, in eine Klorixlake zu steigen. Brennt gut, an den Fußsohlen. Und hört auch nicht so schnell damit auf. Ein Attentat! Martin tats natürlich leid. Die Vorstellung, wie ich langsam, an den Füßen angefangen, wegätze und immer kleiner werde und schließlich nicht mehr an die Dusche heranreichen kann, konnte er sich trotzdem nicht verkneifen. Letzten Endes wurde er dazu gezwungen, meine Füße einzucremen. Aufgrund mangelnder Fußcreme mit Handcreme. Denn die Füße sind auch nur die Hände der Beine.
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